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SV Winnenden wird deutscher Vizemeister

Bei den deutschen Volleyballmeisterschaften der Senioren war erst im Finale Schluss.

In Rodheim nördlich von Frankfurt fanden am Pfingstwochenende die deutschen Volleyball-Seniorenmeisterschaften der Altersgruppe Ü59 statt. Dort trafen sich nach drei verletzungsbedingten Absagen letztlich 9 Mannschaften, um den Deutschen Meister auszuspielen. Für das Turnier hatte sich die SV Winnenden in der Vorrunde mit einem glatten Sieg gegen Backnang direkt qualifiziert.
Das Turnier wurde mit 3 Dreiergruppen begonnen, wovon die SV Winnenden der vermeintlich Schwersten zugelost wurde. Sie musste gegen zwei ehemalige deutsche Meister antreten und nur der Gruppenerste und –zweite würden weiterkommen. Der Start begann holprig. Im ersten Spiel hatte der VFL Lintorf leichtes Spiel und die SV Winnenden musste sich mit 2:0 Sätzen geschlagen geben. Danach fand man zu einer guten konzentrierten Leistung und Helios Berlin wurde mit 2:0 Sätzen bezwungen. Nach dem dritten Gruppenspiel hatte am Ende jeder 2:2 Punkte und die SV Winnenden wurde mit Glück und nur einem Ballpunkt Vorsprung Gruppenerster.
Im weiteren Turnierverlauf konnte sich die SV Winnenden dann gegen Düren und den amtierenden deutschen Meister, Schwaig, durchsetzen und traf im Finale wieder auf Lintorf. Im ersten Satz konnte die SV kämpferisch und spielerisch überzeugen und gewann mit 25:20 Punkten. Auch im zweiten Satz sah es bis zum Spielstand 16:16 gut aus, aber eine kleine glücklose Serie bei Winnenden entschied den Satz für Lintorf. Im entscheidenden Tiebreak geriet Winnenden schnell in Rückstand und konnte diesen aufgrund eigener Fehler nicht mehr aufholen und Lintorf wurde deutscher Meister.
Verständlich war die Enttäuschung bei der SV Winnenden für die vertane Chance auf den Meistertitel. Aber nach kurzer Enttäuschung war man nur noch glücklich, erschöpft und Stolz auf die trotz allem fantastische Leistung.

Foto: (Bild in Originalgröße siehe Anhang)
Namen hinten, von links nach rechts:
Hartmut Geißl, Ralf Distelrath, Gerd Gruschwitz, Bernhard Baum, Helmut Jahnke, Thomas Zucker, Lutz Enzensperger, Emanuel Bura, Georg Lukert, Roland Kaupp
Namen vorne, von links nach rechts:
Bernd Schieber, Matthias Erkert, Jogi Hauke

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